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Häuser im Verbund nutzen dianoviFS
Referenzstudie - dianoviFS
„Die Anzahl an Fehlsteuerungen wurde deutlich geringer – das haben wir in der Kardiologie sofort gemerkt."

Kennzahlen auf einen Blick
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Häuser im Verbund nutzen dianoviFS
~ 30 Min.
Onboarding-Aufwand
April 2026
Live im Einsatz seit
9/10
durchschnittliches Nutzerfeedback
Die St. Franziskus-Stiftung Münster zählt zu den größten konfessionellen Krankenhausgruppen Deutschlands. Mit 18 Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen und Bremen, rund 19.000 Mitarbeitenden und jährlich über 720.000 stationär und ambulant behandelten Patientinnen und Patienten steht der Verbund exemplarisch für die Herausforderungen der modernen Krankenhauslandschaft: Ambulantisierung, steigende Prüfquoten durch den Medizinischen Dienst und der strukturelle Druck zur richtigen Fallsteuerung von Beginn an.
Im Fokus stand dabei ein konkretes, operatives Problem: Fälle wurden häufig aus Unsicherheit zunächst stationär aufgenommen oder gemeldet und im Nachgang durch das Medizincontrolling oder die Abrechnungsabteilung korrigiert. Das kostet Zeit, bindet Personal und verursacht – vor allem bei Hybrid- und AOP-Fällen – wirtschaftlich relevante Einbußen. Gleichzeitig waren bisherige Ansätze, die Fachabteilungen zur frühzeitigen Fallsteuerung anzuhalten, von wechselndem Erfolg: Mal klappte es, mal nicht.
Der Einstieg erfolgte im April 2025 am St. Bernhard-Hospital in Kamp-Lintfort, einem Haus der Regelversorgung am Niederrhein mit rund 383 Planbetten. Dass dianoviFS sich dabei so gut in die bestehenden Ambulanz- und Abrechnungsprozesse eingebunden hat, überraschte positiv.
Die positiven Erfahrungen aus Kamp-Lintfort sprachen für sich: Innerhalb weniger Wochen wurde dianoviFS auf acht Häuser des Verbundes ausgerollt.
Die Anwendung erfolgt je nach Fachabteilung in zwei unterschiedlichen Modellen, die sich in der Praxis herausgebildet haben.
Kardiologie: Ärzte treffen die Einschätzung jetzt selbst
Zuvor lief die Fallsteuerung in der Kardiologie über eine dedizierte Aufklärungseinheit, die Ärzte bei der Einschätzung begleiten und Fehlsteuerungen abfangen sollte. Mit dianoviFS können die Ärzte diese Einschätzung nun weitgehend selbst treffen. Das Tool gibt ihnen die Sicherheit, frühzeitig eine belastbare Entscheidung zum passenden Abrechnungspfad zu treffen, ohne auf das Medizincontrolling angewiesen zu sein. Bei kritischen Fällen kann das Medizincontrolling die Einschätzung in dianoviFS jederzeit nochmal prüfen. Das entlastet beide Seiten und setzt im Alltag spürbar Kapazität frei.
Chirurgie / Zentralambulanz: Integration im ersten Patientenkontakt
In den chirurgischen Ambulanzen nutzen MFAs oder Pflegekräfte dianoviFS bereits beim ersten Patientenkontakt, um eine erste Richtung zu bekommen. Wenn Diagnose und Prozedur konkreter werden, ergänzt der zuständige Arzt die Einschätzung im gleichen Fall. Da jeder Beteiligte auf denselben Fall zugreifen und die Voreinschätzung des Vorgängers einsehen und überarbeiten kann, entsteht eine durchgehende, gemeinsame Fallbeurteilung statt paralleler Einzeleinschätzungen.
Je früher die Steuerung im Prozess passiert, desto besser. Ist ein Fall erst einmal als stationär im OP-Plan erfasst, wird eine Umsteuerung zur taggleichen Entlassung erheblich aufwändiger.
Der Effekt war in der Kardiologie unmittelbar spürbar: Bereits in den ersten Wochen nach dem Go-Live zeigte sich in der täglichen Kodierung, dass deutlich weniger Fälle nachträglich umgesteuert werden mussten. Fälle, die zuvor aus Unsicherheit stationär gemeldet wurden und dann durch das Medizincontrolling nachträglich mit großem Aufwand korrigiert werden mussten, werden nun von Anfang an in die richtige Abrechnungskategorie geleitet. Das spart nicht nur dem Medizincontrolling und der Abrechnung Zeit, sondern auch den Ärzten selbst, die zuvor in Rückfragen und Korrekturrunden eingebunden waren. Die Investition in das Tool hatte sich damit bereits nach wenigen Wochen amortisiert.
„Die Anzahl an Fehlsteuerungen wurde deutlich geringer – das haben wir in der Kardiologie sofort gemerkt."
Die wirtschaftliche Relevanz dieser Verschiebung ist erheblich: Nicht korrekt gesteuerte Hybrid- und AOP-Fälle verursachen ungedeckte Fallkosten, die sich bei einem mittelgroßen Haus schnell im sechsstelligen Bereich pro Jahr bewegen können.
Ein wiederholt hervorgehobener Aspekt der Zusammenarbeit mit dianovi ist die Geschwindigkeit, mit der Feedback aus dem Klinikalltag in das Produkt einfließt. Ein konkretes Beispiel: Die Nutzerinnen und Nutzer in Kamp-Lintfort wünschten sich, dass Pflegegrade direkt auf der Startseite des Tools per Klick auszuwählen sind – ein alltäglicher Kontextfaktor, der die Einschätzung vereinfacht. Der Wunsch befand sich als Feature einen Tag nach Anfrage im Tool.
„Die „Feedback-bis-zur-Umsetzung-Zeit“ bei dianovi ist außergewöhnlich schnell. Das muss man ehrlich sagen."
Diese Nähe zur Praxis spiegelt sich auch in der Akzeptanz wider: Die Skepsis, die neue digitale Tools im Klinikalltag häufig begleitet, blieb weitgehend aus. Dass das Tool intuitiv bedienbar ist und sich direkt in den Arbeitsablauf einfügt, überzeugte die Nutzer schnell. Ein initialer 30-minütiger Kickoff-Termin mit allen Nutzern reichte aus, um das Team selbstständig arbeitsfähig zu machen.
„Das Tool ist super selbsterklärend. Nach einer Viertelstunde bis halben Stunde Onboarding kam danach quasi keine Fragen mehr auf."
Die Nutzung wird nun in allen acht Häusern des Verbundes weiter beobachtet und schrittweise auf weitere Ambulanzen und Prozesse ausgeweitet. dianoviFS wächst dabei kontinuierlich mit den Anforderungen des Kunden.